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Donaudelta und die Kunstschätze der Schwarzmeerküste

  • Flugreise
  • 12 Tage
  • Geeignet für kleine und große Gruppen

Diese ungewöhnliche Reise führt in das rumänische Donaudelta, jene legendäre und seit dem Altertum von Geheimnissen umwitterte Zwitterwelt von Wasser und Land. Darüber hinaus sehen wir auch eine ganze Reihe bedeutender Zeugnisse aus griechischer und römischer Zeit. Zudem werden wir in Bukarest die schönsten Gotteshäuser und musealen Sammlungen besichtigen. Der zweite Teil der Tour führt uns nach Bulgarien. Dort werden wir das Höhlenkloster von Aladsha, das königliche Gartenschloss zu Baltschik, das Kuppelgrab von Pomorie, die römischen Thermen von Varna, den durch die spektakuläre Ausstellung auch in Deutschland bekannt gewordenen Goldschatz der Thraker sowie die spektakuläre Museumsstadt Nessebar, die absoluten kulturhistorischen Höhepunkte der Schwarzmeerküste sehen.

 


1. Tag: Ankunft in Rumänien

Flug nach Bukarest. Transfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung in Bukarest.

 

2. Tag: Am Schwarzen Meer

Von București/Bukarest führt unsere Reise in die Dobrudscha. Während in Adamclisi ein riesiges römisches Monument von 30 m Durchmesser und 40 m Höhe an den Sieg Kaiser Trajans zu Beginn des 2. Jahrhunderts über die Geten und Daker erinnert, erwartet uns in Basarabi eine klösterliche Höhlensiedlung aus den 9. bis 10. Jahrhundert. Nach dem Zimmerbezug heißt uns Murfatlar, das berühmteste rumänische Weingut, zum Nachmahl willkommen.

 

3. Tag: Auf den Spuren von Ovid und Königin Maria von Rumänien nach Bulgarien

In Constanța treffen wir zunächst Ovid d.h. sein Standbild auf dem ehemaligen Forum und besichtigen danach eines der größten erhaltenen Bodenmosaike aus der römischen Zeit. Ein Bummel auf der Hafenpromenade führt uns am Casino und an dem venezianischen Leuchtturm vorbei. Danach fahren wir die Küstenstraße entlang nach Bulgarien. Nahe Baltschik, dessen weiße Kalksteinhänge uns von weitem grüßen, erwartet uns die Sommerresidenz der ehemaligen rumänischen Königin Maria. Der Schloßpark ist der schönste in dem ganzen Balkan. Abendessen und 3 Übernachtungen in einem ruhigen, stilvollen Hotel im Raum Baltschik.

 

4. Tag: 7.000 Jahre in die Vergangenheit – Varna

Im alten Odyssos erwarten uns gleich mehrere Höhepunkte. Neben den Römischen Thermen (die 10.000 m2 umfassen) sehen wir – im Archäologischen Museum – auch einzigartige Funde aus der Vorgeschichte (mit Prunkstücken aus bis zu 7.000 Jahre alten Grabstätten) sowie eine Kollektion hochkarätiger Ikonen. Ein Stadtbummel führt uns u.a. zu den schönsten und wichtigsten Gotteshäusern und auf den Basar. Am Abend haben wir ein festliches Essen in einem Spezialitätenrestaurant und erleben dazu authentische bulgarische Folklore.

 

5. Tag: Das Höhlenkloster und die Museumsstadt

Das Aladsha Kloster wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Die Zellen und die Kirche sind auf zwei Etagen verteilt. Antike, Mittelalter und die Epoche der nationalen Wiedergeburt spiegelt Nessebar ein Städtchen wie aus dem Bilderbuch und zur Gänze ein Denkmal. Vor allem ist die überaus reiche sakrale Erblassung aus byzantinischer Zeit so die Alte und die Neue Metropolitenkirche von herausragendem kunsthistorischen Rang. Abendessen im Hotel.

 

6. Tag: Über das antike Histria ins Donaudelta

Nach dem „schönsten Meeresblick des Landes“ (Kap Kaliakra) verlassen wir Bulgarien wieder und erkunden dann im nördlichen Teil der Dobrudscha die Ruinen von Histria, der besterhaltenen antiken Stadt Rumäniens. Vor über 2.500 Jahren von Milesim gegründet, wurde sie inzwischen fast vollständig freigelegt. In einem kleinen Museum erblicken wir die schönsten Fundstücke. Danach rasten wir an den Ruinen der zwischen dem Babadag und dem Razilm See gelegenen genuesischen Burg Enisala dem romantischen Entree ins Delta. Abendessen und 4 Übernachtungen in Tulcea.

 

7. Tag: Tulcea, Kloster Cocoș und eine archäologische Sensation

Tulcea, am mittleren Arm der Donau gelegen, lädt zu Entdeckungen ein: mit der Hafenpromenade, der orthodoxen Kirche und der turkischen Azize Moschee. Am Nachmittag besuchen wir das abseits gelegene Kloster Cocoș und die Ortschaft Niculițel – die durch ihren vorzüglichen Wein (den wir natürlich probieren werden), vor allem aber durch jene imposante frühchristliche Basilika, die man vor etwa drei Jahrzehnten freigelegt hat. Die Archäologen sind hier auf weitere interessante Funde gestossen: die Überreste vier ermordeter Glaubenszeugen, über deren Existenz bislang nur in alten Martyrologien berichtet worden war. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 

8. Tag: Wasserwege I

Mit einem kleinen Schiff befahren wir zunächst den breiten Hauptarm des Stromes, ehe wir bei Crișan auf kleinere Gewässer abbiegen. Dieses Labyrinth von weitverzweigten Kanälen, Seen, Sumpf und Urwaldgebieten ist eines der letzen großen Vogelparadiese unseres Kontinents. Darüber hinaus wurde es auch für jene Altgläubigen, Lippowaner zum Refugium, die im 18. Jahrhundert vor der Willkür des Zaren aus Rußland in die Unwegsamkeit des Deltas geflohen sind: Mila 23 heißt eine ihrer Siedlungen, wo wir auch das Gotteshaus besichtigen. Mittagessen auf dem Schiff und Abendessen im Hotel.

 

9. Tag: Wasserwege II

Die jüngsten großen archäologischen Ausgrabungen antiker Städte in Rumänien konzentrieren sich auf die antike Hafenstadt Halmyris. Wir werden das Gelände (mit einer frühchristlichen Kirche und einer Therme) besichtigen und uns ein Bild vom Stadt der Arbeiten machen können. Danach befahren wir vom malerischen Fischerdorf Murighiol aus zunächst mit einem kleinen Schiff den südlichen Donauarm, und dann auf kleine Boote umzusteigen. So haben wir die Chance, den Pelikanen, Kormoranen, Reihern und anderen Vögeln möglichst nahe zu kommen. Unterwegs gibt es mitten in der Wildnis ein köstliches Fischmahl. Abendessen im Hotel.

 

10. Tag: Vom Delta in die Hauptstadt des Landes

Nach der Rückreise von Tulcea nach București/Bukarest werden wir auf einer Stadtrundfahrt dem alten Fürstenhof (nebst Hofkirche), der Karawanserei des Manuc sowie dem gigantisch dimensionierten Ceaușescu-Palast nebst dem dazugehörigen neuen Stadtviertel und anschließend dem berühmten Dorfmuseum – mit Häusern, Kirchen, Mühlen und anderen Architekturzeugnissen aus dem ganzen Land – unsere besondere Aufmerksamkeit schenken. Abendessen und zwei Übernachtungen in Bukarest.

 

11. Tag: Erinnerungen an das „Paris des Ostens“

Das Bukarester Kunstmuseum besitzt nicht wenige erstklassige Schaustücke – darunter Arbeiten von Tizian, Tintoretto, El Greco, Rubens, Rembrandt, Jan van Eyk, Hans Memling oder Delacroix. Hier finden wir auch etliche Plastiken von Constantin Brâncuși, dem „Vater der modernen Bildhauerei“ (Hans Arp). Ein Spaziergang entlang der Calea Victoriei führt uns zur Kretzulescu- und zur Stavropoleoskirche. Letzteres Gotteshaus von ca. 1730 zeigt besonders reichen und schönen Bauschmuck. Nach einem Bummel auf der Leipziger Straße haben wir noch Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, ehe wir dann in einem traditionellen Restaurant Spezialitäten der rumänischen Küche sowie die Folklore des Landes kennen lernen.

 

12. Tag: Ein „Schmankerl“ zum Abschied: das Mogoșoaia-Schloss

Der 1702 durch den „Goldprinzen“ Brâncoveanu errichtete Fürstensitz Mogoșoaia an der nördlichen Peripherie der Hauptstadt gilt als der prachtvollste wallachische Profanbau. Von hier fahren wir zum Flugplatz und anschließend Heimflug.

 


Leistungen:

– Alle 11 Übernachtungen und Halbpension;

– Fachkundige Reiseleitung ab/bis Grenze;

– Abendessen im Restaurant mit Folklore in Varna im Rahmen von Halbpension;

– Schifffahrt ins Donaudelta mit Mittagessen auf dem Schiff;

– Bootsfahrt ins Donaudelta mit traditionellem Mittagessen;

– Weinverkostung im Weingut Murfatlar;

– Alle Eintrittskarten;